zitat Was uns an andere Menschenwesen heftet, sind die tausend Wurzeln und unz√§hligen F√§den, die die Erinnerungen vom Abend vorher und die Hoffnungen auf den folgenden Morgen kn√ľpfen, ist das l√ľckenlose Gewebe von Gewohnheiten, aus dem wir uns nicht zu befreien verm√∂gen.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Befreiung Bindung Erinnerung Gewohnheit Hoffnung Menschen Miteinander Vergangenheit Wesen Wurzel Zukunft
zitat Was wir empfinden, ist das einzige, was f√ľr uns existiert, wir aber projizieren es in die Vergangenheit, in die Zukunft, ohne uns durch die fiktiven Schranken des Todes aufhalten zu lassen.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

aufhalten Empfinden Existenz Grenze Projektion Tod Vergangenheit Zukunft
zitat Wenn man zu lieben beginnt, verbringt man seine Zeit nicht damit, zu ergr√ľnden, was diese Liebe ist, sondern damit, die M√∂glichkeit eines Wiedersehens f√ľr den folgenden Tag anzubahnen.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Miteinander Möglichkeit Sehen Sehnsucht Zeit
zitat Wir besitzen von der Welt nur formlose, fragmentarische Vorstellungen, die wir durch willk√ľrliche Ideenassoziationen vervollst√§ndigen, aus denen sich gef√§hrliche Suggestionen ergeben.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Assoziation Gedanken Gefahr Idee Illusion Realität Vorstellung Welt
zitat Wir f√ľhlen uns durch jedes Leben angezogen, das f√ľr uns etwas Unbekanntes darstellt, durch eine alte Illusion, die erst noch zerst√∂rt werden muss.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

F√ľhlen Illusion Leben Vergangenheit Zerst√∂ren
zitat Wir gelangen nicht dazu, die Dinge nach unseren W√ľnschen zu √§ndern, aber ganz allm√§hlich macht unser eigenes W√ľnschen eine Wandlung durch.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Dinge Erkennen Veränderung Wandel Wille Wunsch
zitat Wir haben von unserem eigenen K√∂rper, in dem unaufh√∂rlich so viele Unlust- und Lustgef√ľhle zusammenstr√∂men, keine so klar umrissene Vorstellung wie von einem Baum oder einem Hause oder einem Vor√ľbergehenden.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Baum Gef√ľhl Haus K√∂rper Lust Selbst Selbsterkenntnis Vorstellung
zitat Wir sind unausgesetzt darum bem√ľht, unser Leben zu gestalten, kopieren dabei aber unwillk√ľrlich immer nur wie auf einer Zeichnung die Z√ľge der Person, die wir sind, und nicht derjenigen, die wir sein m√∂chten.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Kopie Leben Selbst Selbstverwirklichung Verändern
zitat Wir stellen uns eben die Zukunft wie einen in einen leeren Raum projizierten Reflex der Gegenwart vor, während sie oft das bereits ganz nahe Ergebnis von Ursachen ist, die uns zum größten Teil entgehen.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Ergebnis Gegenwart Karma Raum Reaktion Ursache Vorstellung Zukunft
zitat Wir w√ľnschen uns leidenschaftlich, es m√∂chte ein anderes Leben geben, in dem wir dieselben bleiben, die wir hienieden gewesen sind. Aber wir bedenken nicht, dass wir, sogar ohne erst auf dieses andere Leben zu warten, schon in diesem hier nach einigen Jahren dem untreu werden, was wir gewesen sind und was wir selbst in der Unsterblichkeit noch wiederfinden wollten.

(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Marcel Proust

Jahr Leben Leidenschaft Unsterblichkeit Warten Wunsch Zukunft