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Gedichte
zitat Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken.

Khalil Gibran

Baum Erde Himmel Leere Natur Poesie Schreiben Verwandlung
zitat Bezwinge den Wunsch nach der Zerstreuung,
zügle die Gedanken.
Verfällst Du der Versuchung Macht,
zerflattert deine Andacht.

Irre nicht umher, verharre in Ruhe.
An Steine stoßen könnte sich dein Fuß.
Erhebe nicht den Kopf, senke tiefer ihn.

Denn der erhob`ne sucht die Nichtigkeit.
Schlaf nicht, verharre im Gebet.
Denn schlafend überfallen dich der Torheit fünf Gifte.

Milarepa

Gebet Gedanken Gift Kopf Macht Ruhe Schlafen Versuchung Wunsch
zitat Das weiß ein jeder, wers auch sei,
gesund und stärkend ist das Ei.

Wilhelm Busch

Ei Gesundheit Wissen
zitat Dass bald das neue Jahr beginnt,
spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt,
genau so wie zu Pfingsten.

Joachim Ringelnatz

Jahr Zeit
zitat Der Regen hat aufgehört, die Wolken sind weggezogen,
und der Himmel ist wieder klar.
Wenn dein Herz rein ist,
dann sind alle Dinge deiner Welt rein.
Gib diese vergängliche Welt auf, gib dich selbst auf.
Dann werden der Mond und die Blumen
dir den Weg weisen.

Ryokan

Blume Herz Himmel Loslassen Mond Regen Vergänglichkeit Weg Wolken Zen
zitat Dichtung ist keine Meinung, die man äußert. Es ist ein Gesang, der sich aus einer blutenden Wunde oder einem lächelnden Mund erhebt.

Khalil Gibran

Lächeln Leiden Meinung Musik Poesie
zitat Die Biene sammelt ihren Nektar,
Doch ohne der Blüten Schönheit
Oder ihren Duft zu stören,
So wandere auch du als schweigender Weiser.

Ryokan

Bienen Blume Einklang Jahreszeiten Schönheit Schweigen Störung Wandern Weise Wu-Wei Zen
zitat Die Nachtigall ward eingefangen,
sang nimmer zwischen Käfigstangen.

Joachim Ringelnatz

Gefängnis Singen Vogel
zitat Die Nonne Chiyono studierte jahrelang, aber konnte keine Erleuchtung finden. Eines Abends trug sie einen alten Eimer voll mit Wasser. Während sie ging, beobachtete sie den Vollmond, der sich im Wasser des Eimers spiegelte. Plötzlich rissen die Bambusstreifen, die den Eimer zusammenhielten, und das Gefäß brach auseinander. Das Wasser schoss heraus, das Spiegelbild des Vollmonds verschwand - und Chiyono wurde erleuchtet.

Sie schrieb folgendes Gedicht:
Auf diese und auf jene Art
wollte ich den Eimer zusammenhalten,
hoffend, der schwache Bambus
werde nicht reißen.
Plötzlich fiel der Boden heraus.
Kein Wasser mehr -
kein Mond mehr im Wasser.
Leere in meiner Hand.

Buddhistische Anekdote

Erleuchtung Geschichte Leere Mond Wasser Zen
zitat Die Zeit verrinnt, die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute Nacht das Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.

Joachim Ringelnatz

Leben Zeit Zukunft

Andre Schneider