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Seite 5 - Tibetische Weisheiten Zitate und Weisheiten

Sprüche und Zitate zum Stichwort Tibetische Weisheiten

zitat Eine Emotion ist die gewohnheitsmässige Anhaftung, die uns automatisch Erfahrungen danach einordnen lässt, ob unser Ego sie als anziehend (Gier), abstossend (Abneigung, Hass) oder neutral (Verblendung) empfindet. Je stärker die Anhaftung ist, desto heftiger werden auch unsere Reaktionen sein, bis sie schliesslich die Schwelle zum bewussten Geist überfluten und sich als jene deutlichen Gefühlsregungen manifestieren, die wir normalerweise Emotionen oder auch störende Gefühle nennen.

Gendün Rinpoche

anhaften Ego Emotionen Empfinden Erfahrung Gefühl Gewohnheit Gier Hass Verblendung
zitat Es gibt nichts, was dauerhaft wäre: Die Sonne und der Mond gehen auf und wieder unter, auf den hellen und lichten Tag folgt die dunkle und finstere Nacht. Alles verändert sich von Stunde zu Stunde.

Kalu Rinpoche

Beständigkeit Mond Nacht Sonne Tage Veränderung Vergänglichkeit
zitat Es gibt viele verschiedene Arten Leid verursachender oder negativer Emotionen, zum Beispiel Hochmut, Arroganz, Eifersucht, Begierde, Lust, Starrsinn und so weiter. Zorn und Hass sind jedoch die schlimmsten Übel von allen, weil sie die größten Hindernisse für die Entwicklung von Mitgefühl und Altruismus bilden und die Tugenden und die Ausgeglichenheit einer Person zerstören.

Dalai Lama

Ausgeglichenheit Emotionen Hass Hindernis Leiden Tugend Übel Zorn
zitat Es ist äusserste Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, die es uns ermöglicht, unser Verhalten zu ändern.

Kalu Rinpoche

Aufmerksamkeit Verändern Verhalten
zitat Es ist wichtig, dass wir uns bewusst werden, wie viel von unserem eigenen Glück mit dem Glück anderer zu tun hat. Es gibt kein individuelles Glück, das von dem anderer ganz unabhängig wäre.

Dalai Lama

Miteinander Mitgefühl Unabhängig
zitat Für den Stress im modernen Alltag sei nicht die Gesellschaft verantwortlich. Dann müssten alle an Stress erkrankt sein. Die Ursache für Stress liege stattdessen in der Einstellung jedes Einzelnen. Wer nur an sich selbst denke, leide bald unter vielen unerfüllten Wünschen: Dies führt zu innerer Schwäche.

Dalai Lama

Alltag Einstellung Gesellschaft Krankheit Lebensweise Modern Schwäche Stress Wunsch
zitat Für jemanden, der praktiziert und sich vorbereitet hat, kommt der Tod nicht als Niederlage, sondern als Triumph - als glorreichster Augenblick und Krönung des Lebens.

Sogyal Rinpoche

Augenblick Leben Sieg Tod
zitat Für Menschen, die regelmässig Meditation praktizieren, werden innere Erfahrungen von »Leerheit« das erste Zeichen dieser neuen Stufe des spirituellen Wachstums sein. Die Welt scheint ihre Solidität zu verlieren, nichts ist fest gefügt und dauerhaft wie zuvor, und dennoch erscheint dies ganz natürlich, ohne das geringste Gefühl von Entfremdung. Wenn das Ego bereit ist, sich von einer festen Vorstellung von der Welt zu lösen, wächst unsere geistige Klarheit während der Meditation, das »Gefühl« verblasst und hinterlässt den Geist in kristallener Klarheit.

Gendün Rinpoche

Ego Erfahrung Gefühl Geist Leere Meditation Vergänglichkeit Vorstellung
zitat Gehorsam meines Herrn, des Guru Leib. Gewähre mir Beharrung in der Einsamkeit!

Mein tiefes Glück, Verwandten unbekannt, Die namenlose Trauer, unbekannt den Feinden – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Altern, unbekannt der Braut. Mein Kranksein, unbekannt der Schwester – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Tod, jedwedem Menschen unbekannt, Mein faulend Leib von Vögeln nicht beachtet – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein faulend Leib ein Fraß den Fliegen Die abgestorbenen Muskeln wurmzerfressen – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Nicht eines Menschen Fuß an dieser Tür, Und auch kein Blutfleck in der Höhle – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welcher tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, der sich an die Bahre stellt, Kein Mensch, der meinen Tod beweint – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, den mein Gehen kümmerte, Und auch das Ziel nicht, das ich einst erhoffe – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

So möge dieses Gebet um meinen Tod, In dieser abgeschiedenen Einsamkeit Zur Frucht und Gnade werden allen Wesen. Welch friedvoll Tod dem heilig Strebenden.

Milarepa

Einsamkeit Frieden Guru Heilig Krankheit Tod
zitat Geistesfrieden hat seine Wurzeln in Zuneigung und Mitgefühl. Das verlangt ein sehr hohes Maß an Empfindsamkeit und Gefühl.

Dalai Lama

Empfinden Frieden Gefühl Geist Mitgefühl Wurzel

Andre Schneider