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Weisheiten und Zitate - Kloster Zitate

Sprüche und Zitate zum Stichwort Kloster


Weitere Autoren zum Thema Kloster

Buddhistische Anekdote
zitat Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung.
"Möchten Sie Tee?" fragte der Mönch.
"Ja, gern", sagte der Professor.

Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloß und über den Tisch auf den Boden tropfte.
"Genug!" rief der Professor.
"Sehen Sie nicht, daß die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein."
Der Mönch antwortete: "Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren."

Buddhistische Anekdote

Geschichte Kloster Lehre Mönche Trinken Zen
zitat Einige Würdenträger der Stadt waren in einem Zen-Kloster zu einem einfachen Mal geladen. Um den Zen-Meister zu beeindrucken, unterhielten sie sich über höchst spirituelle Themen, über Wiedergeburt und Karma.
Schließlich ergriff der Bürgermeister das Wort: "Verehrter Meister, uns würde vor allem Ihre Meinung zum Thema Wiedergeburt interessieren."
Der Meister schaute von seinem Teller auf und sagte: "Haben Sie schon gekostet ? Der Rettich schmeckt ausgezeichnet."

Zen-Meister Bokaju wurde einst von einem Mönch gefragt: "Wir müssen uns jeden Tag anziehen und essen; wie können wir von all dem loskommen?"
Bokaju antwortete: "Wir ziehen uns an; wir essen."
Der Mönch sagte: "Das verstehe ich nicht."
Da sagte Bokaju:"Wenn Du es nicht verstehst, zieh Deine Kleider an und iß Deine Mahlzeiten."

Buddhistische Anekdote

Erleuchtung Essen Kloster Meister Mönche Wiedergeburt Zen
zitat Zen-Meister handeln aus einer vollkommenen inneren Freiheit heraus, was ihnen erlaubt, der jeweiligen Situation entsprechend so zu reagieren, daß es immer zu einer Lehre für die Schüler wird. Daher weiß man nie im Voraus, wie sie handeln werden.
Zum Beispiel mochte Meister Deshimaru gerne Ziegen und hatte drei für den Tempel "La Gendronnière" erworben. Sie lebten dort in einer Ecke des Gemüsegartens. Manchmal holte er eine - die größte war seine Lieblingsziege- , legte ihr eine Leine um und spazierte mit ihr im ganzen Tempelgelände herum.
Vor dem Hauptgebäude angelangt, befestigte er sie jeweils an einem Pflock auf dem gegenüberliegenden Rasen, setzte sich auf die Treppe vor seinem Zimmer und beobachtete mit tiefer Zufriedenheit, wie sie Gras fraß. Dies schien sein höchstes Glück zu sein.
Eines Tages hatte der Verantwortliche vergessen, das Wasserloch des Gemüsegartens abzudecken. Als die Ziege trinken wollte, stürzte sie hinein und ertrank.
Da man wußte, welche Liebe Meister Deshimaru für dieses Tier empfand, wagte niemand, ihm diese Nachricht zu überbringen, und der Verantwortliche selbst war spurlos verschwunden. Da er am Abend immer noch unauffindbar war, fühlte ich mich gezwungen, den Meister zu informieren, denn jegliches Hinauszögern hätte das Problem nur noch verschlimmert.
Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch begab ich mich also zu Meister Deshimaru.
“Meister, Ihre Ziege ist tot....” brachte ich unsicher hervor.
“Was!?” rief er mit donnernder Stimme.
“Ja, als sie trinken wollte, ist sie in das Wasserloch gefallen.”
Es wurde still, sehr still. Die Spannung im Raum war absolut. Was würde jetzt geschehen?
Nach einer Weile sagte der Meister einfach: “Ich hätte wirklich nicht gedacht, daß Ziegen so dumm sind. Geh und kauf morgen eine Neue!”

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Andre Schneider