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Weisheiten und Zitate - Mönche Zitate

Sprüche und Zitate zum Stichwort Mönche


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Buddhistische Anekdote
zitat Ein eifriger Schüler des Buddhismus bestand sein Studium und durfte sich fortan Geshe nennen. Gewissenhaft hatte er die Schriften, ihre richtige Lesart und die exakte Aussprache aller Mantren gelernt. Er zog in die Welt, um zu lehren.

Unterwegs kam er an ein Seeufer, wo seit vielen Jahren ein betagter Mönch wohnte. Er führte ein Leben der Meditation. Der junge Geshe hörte, wie er sein Mantra sang und stellte dabei fest, dass der Alte es fehlerhaft intonierte. Er setzte sich zu dem Mönch und wartete, bis dieser ihn bemerkte und freundlich begrüßte. Anschließend erklärte er ihm behutsam, wie das Mantra richtig auszusprechen sei. Der Mönch bedankte sich für die Lektion.

"Welch eine Freude, dass mir nach langen Jahren des Übens ein Lehrer zur Hilfe geschickt wurde."

Zufrieden wanderte der junge Geshe weiter. Als er am anderen Ufer des Sees eine Rast einlegte, sah er, wie der alte Mönch eilig übers Wasser auf ihn zugelaufen kam. Gleich darauf hörte er ihn rufen: "Verzeiht mir, werter Geshe, ich bin schon alt und vergesslich. Erklärt mir doch noch einmal, wie man das Mantra richtig ausspricht."

Buddhistische Anekdote

Erleuchtung Fluss Lehrer Lernen Meditation Mönche Schüler Zen
zitat Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung.
"Möchten Sie Tee?" fragte der Mönch.
"Ja, gern", sagte der Professor.

Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloß und über den Tisch auf den Boden tropfte.
"Genug!" rief der Professor.
"Sehen Sie nicht, daß die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein."
Der Mönch antwortete: "Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren."

Buddhistische Anekdote

Geschichte Kloster Lehre Mönche Trinken Zen
zitat Einige Würdenträger der Stadt waren in einem Zen-Kloster zu einem einfachen Mal geladen. Um den Zen-Meister zu beeindrucken, unterhielten sie sich über höchst spirituelle Themen, über Wiedergeburt und Karma.
Schließlich ergriff der Bürgermeister das Wort: "Verehrter Meister, uns würde vor allem Ihre Meinung zum Thema Wiedergeburt interessieren."
Der Meister schaute von seinem Teller auf und sagte: "Haben Sie schon gekostet ? Der Rettich schmeckt ausgezeichnet."

Zen-Meister Bokaju wurde einst von einem Mönch gefragt: "Wir müssen uns jeden Tag anziehen und essen; wie können wir von all dem loskommen?"
Bokaju antwortete: "Wir ziehen uns an; wir essen."
Der Mönch sagte: "Das verstehe ich nicht."
Da sagte Bokaju:"Wenn Du es nicht verstehst, zieh Deine Kleider an und iß Deine Mahlzeiten."

Buddhistische Anekdote

Erleuchtung Essen Kloster Meister Mönche Wiedergeburt Zen
zitat Ikkyu war ein bekannter Zen-Mönch, Dichter und auch Shakuhachi-Spieler. Als er einmal auf dem Markt flanierte, wurde er von einem jungen Mönch erkannt, der von ihm einen Gedichtband besaß.
Dieser näherte sich ihm und fragte: "Meister Ikkyu, können Sie mir bitte in dieses Buch schreiben, was das Wichtigste, was die Essenz des Zen ist?"
Ikkyu sagte: "Ja, das kann ich," und schrieb in das Buch "Aufmerksamkeit".
Da bemerkte der Mönch enttäuscht: "Ist das alles? Gibt es da nicht etwas Tieferes?"
Ikkyu erwiderte: "Doch, es gibt etwas Tieferes" und schrieb "Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit".
Der Mönch war aber immer noch nicht zufrieden: "Aufmerksamkeit, das kennt doch jeder! Können Sie nicht etwas Tiefgründigeres schreiben?"
Ikkyu antwortete: "Oh ja, das kann ich" und schrieb: "Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit".
Da verstand der Mönch plötzlich und verbeugte sich tief.

Buddhistische Anekdote

Aufmerksamkeit Bücher Geschichte Mönche Wichtig Zen
zitat Yoka (Yungchia Hsüanchüeh)(665-713) wurde Mönch, als er noch sehr jung war. Er verließ seine Familie in der Absicht, den Buddhismus zu studieren sowie die Gedanken des Laotse und des Konfuzius. Er studierte besonders die Lehren der TendaiSchule, wobei er sich auf die Übung von Zazen konzentrierte und auf die vier Verhaltensweisen: "Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen."
Nachdem er vom sechsten Patriarchen Eno gehört hatte, begab er sich auf den Berg Sokei, um die wahre Essenz des Zen zu verstehen. Vor dem Patriarchen angekommen, ging er dreimal um ihn herum und blieb stehen, ohne zu grüßen.
Eno sagte zu ihm: »Ein Mönch muß genau die achttausend Handlungen und die dreitausend Verhaltensweisen verkörpern. Woher kommt Ihr? Warum habt Ihr einen solchen Stolz?«
»Ich habe keine Zeit zu verlieren. Das Leben und der Tod sind eine ernste Sache, und der Tod folgt auf das Leben mit einer entsetzlichen Geschwindigkeit«, antwortete Yoka unwillig.
»Warum«, erwiderte Eno, »verwirklicht Ihr nicht das Prinzip der NichtGeburt, um das Problem der Unbeständigkeit des Lebens zu lösen?«
»Wenn man die NichtGeburt verstanden hat und das Hier und jetzt erfaßt hat«, sagte Yoka abrupt, »ist nichts mehr da.«
»Das ist es, das ist es!« rief Eno aus.

Eno bestätigte Yoka, der noch eine Nacht bei ihm blieb. Deshalb gab man ihm den Beinamen »Der in einer einzigen Nacht erweckte Mönch«. Er hatte zahlreiche Schüler, aber seine Linie setzte sich nicht fort.
Er schrieb das Shodoka, einen der wesentlichen Texte des SotoZen.

Buddhistische Anekdote

Erleuchtung Erwachen Geschichte Lehre Mönche Schule Zazen Zen
zitat Zwei Mönche waren unterwegs auf der Wanderschaft. Eines Tages gelangen sie ans Ufer eines Flusses, dessen Ufer durch eine Regenperiode aufgeweicht waren.

Dort stand eine junge Frau in schönen, teuren Kleidern. Offenbar war sie im Begriff, den Fluss zu überqueren. Da das Wasser sehr tief war, hätte sie ihn nicht durchwaten können, ohne dabei ihre Kleider zu schädigen. Ohne zu zögern ging der ältere Mönch auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf dem gegenüber liegenden Flussufer setzte er sie trockenen Fusses ab. Nachdem der jüngere Mönch ebenfalls den Fluss überquert hatte, setzten die beiden ihre Wanderung fort. Eine Stunde später fing Jüngere an, den seinen älteren Kameraden zu kritisieren: Bist du dir im Klaren, dass du nicht korrekt gehandelt hast, denn wie du weißt, ist es untersagt, näheren Kontakt mit Frauen zu haben oder mit ihnen zu sprechen. Und du hast sie sogar berührt. Wieso hast du gegen diese Regel verstoßen? Der Mönch, der die Frau über den Fluss getragen hatte, hörte sich die Vorwürfe des anderen mit Bedacht an. Dann antwortete er ruhig: Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt. Wie erklärst du dir, dass du sie noch immer mit dir herumträgst?

Buddhistische Anekdote

Fluss Geschichte Handlung Mönche Wandern Zen
zitat „Wenn man entschlossen den Weg praktiziert, können die karmischen Hindernisse aus der Vergangenheit dann verschwinden?“
„Sie können nicht verschwinden bei Leuten, die nicht in die Essenz schauen, aber bei denen, die in die Essenz sehen, verschwinden sie wie Tau oder Schnee an der Sonne.
Man mag zum Beispiel Gräser aufschichten, bis zur Höhe des höchsten Berges, aber sie verschwinden mit einem Schlag durch das Feuer. Für Leute, die in die Essenz sehen, sind die karmischen Hindernisse wie Gras und die Weisheit wie das Feuer.

Buddhistische Anekdote

Erleuchtung Erwachen Geschichte Hindernis Karma Lehre Mönche Schule Sonne Vergangenheit Weg Zazen Zen

Andre Schneider