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Zhuangzi - Zitate und Weisheiten

Weisheiten und Zitate von Zhuangzi (chinesischer Philosoph und Dichter)

Zhuangzi Wie bei fast allen seinen Zeitgenossen sind die biografischen Daten Zhuangzi (Dschuang Dsi) nur bruchstückhaft und nicht gesichert. Die wesentlichen Angaben stammen von Sima Qian (ca. 145–90 v. Chr.). Seinem Werk Shiji (Kap. 63) zufolge hatte Zhuangzi (Dschuang Dsi) eine Zeit lang ein Amt in dem Ort Qiyuan inne, der zu Meng im Staat Song gehörte:
"Zhuangzi (Dschuang Dsi) stammte aus Mong (im heutigen Südwestschantung). Sein Rufname war Dschou. Er hatte eine Zeit lang ein Amt in der Stadt Tsi Yüan, die zu Mong gehörte. Er war Zeitgenosse der Könige Hui von Liang (370 bis 335 v. Chr.) und Süan von Tsi (342-324 v. Chr.) Er besaß überaus umfassende Kenntnisse, doch hielt er sich hauptsächlich an die Worte des Lau Dan. So schrieb er ein Werk, das über hunderttausend Worte enthält, die zum großen Teil aus Zitaten und Gleichnissen bestehen. Er schrieb das Buch vom alten Fischer, vom Räuber Dschi, vom ›Kisten aufbrechen‹, um die Schüler des Kung Dsi zu verhöhnen und die Lehren des Lau Dan zu erklären. Namen wie We Le Hü und Gong Sang Dsi sind lauter freie Erfindungen, denen nichts Wirkliches zugrunde liegt; doch er war Meister des Stils. Durch Andeutungen und Schilderungen verstand er es, die Anhänger des Kung Dsi und Mo Di zu verhöhnen, dass auch die tüchtigsten Gelehrten seiner Zeit sich seiner nicht erwehren konnten. So ergötzte er sich an seinem prickelnden, fließenden Stil in stolzer Selbstgenügsamkeit. Darum konnten auch Fürsten und Könige und hohe Beamte sich seiner nicht bedienen."
Bis auf eine Aufseherschaft in einem Lackgarten (Qiyuan) verweigerte sich Zhuangzi (Dschuang Dsi) wohl allen Ämtern. Eine Haltung die sich bereits im ersten Kapitel ausdrückt: Als der heilige Herrscher Yau – eine der bedeutendsten Figuren in der chinesischen Überlieferung – ‚Freigeber‘ die Führung des Reichs anbietet, so antwortet dieser:
"Freigeber sprach: »Ihr habt das Reich geordnet. Da nun das Reich bereits in Ordnung ist, so würde ich es nur um des Namens willen tun, wenn ich Euch ablösen wollte. Der Name ist der Gast der Wirklichkeit. Sollte ich etwa die Stellung eines Gastes einnehmen wollen? Der Zaunkönig baut sein Nest im tiefen Wald, und doch bedarf er Eines Zweiges nur. Der Maulwurf trinkt im großen Fluss, und doch bedarf er nur so viel, um seinen Durst zu stillen. Geht heim! Laßt ab, o Herr! Ich habe nichts mit dem Reich zu schaffen."
Die höchste Ehre wird hier mit dem Hinweis auf die einfachsten körperlichen Bedürfnisse ausgeschlagen: So wie der Maulwurf nur soviel trinkt, wie er durstig ist, ist auch ‚Freigeber schon zufrieden, wenn er einen vollen Magen hat. Da Zhuangzi (Dschuang Dsi) wohl entsprechend im wirklichen Leben handelte, herrschten in seiner Familie oft ärmliche Verhältnisse.
Zhuangzi (Dschuang Dsi) war verheiratet und pflegte Kontakt zu verschiedenen anderen Philosophen und Philosophie-Schulen. Er soll der Schüler des Tian Zifang gewesen sein, welcher wiederum der Schüler eines Schülers des Konfuzius (ca. 551–479 v. Chr.) war. In seinen Schriften finden sich deswegen an einigen Stellen konfuzianische Züge, insbesondere die Frühlings- und Herbstannalen werden mit Achtung erwähnt. Im Vergleich zu anderen historischen Persönlichkeiten fällt auf, dass Zhuangzi (Dschuang Dsi) meist recht menschlich dargestellt wird, ohne jegliche Idealisierung, wie dies beispielsweise bei Laozi der Fall ist. Nirgendwo ist von einer Schule des Zhuangzi (Dschuang Dsi) oder seinen Anhängern die Rede, lediglich einige Gesprächspartner tauchen im Werk selber auf.

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Quelle: Wikipedia

zitat Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.

Zhuangzi

Dao Dinge Herz Wandel Wu-Wei
zitat Achte nicht auf die Zeit, und nicht auf Recht haben und Unrecht haben. Schreite ins Reich des Unbegrenzten und nimm deine Ruhstatt darin.

Zhuangzi

Dao Recht Reich Unendlich Unrecht Zeit
zitat Auf der Welt gibt es nichts, was sich nicht verändert, nichts bleibt ewig so wie es einst war.

Zhuangzi

Dao Nichts Verändern Veränderung Vergänglichkeit Welt
zitat Bei wem die reine Einfalt hin ist, der wird ungewiss in den Regungen seines Geistes.

Zhuangzi

Gedanken Geist Ungewiss
zitat Bildung muss nicht unbedingt zu Weisheit führen.

Zhuangzi

Bildung Führen Wissen
zitat Da war ein Mann, den der Anblick seines eigenen Schattens derart irritierte und dem seine eigene Fußspur ein solches Ärgernis war, dass er beschloss, sich beider zu entledigen. Als Lösung fiel ihm ein, vor ihnen davon zulaufen.
Also stand er auf und lief los. Aber jedes Mal, wenn er seinen Fuß aufsetzte, war da eine weitere Fußspur und sein Schatten hielt mühelos Schritt mit ihm.
Er führte sein versagen darauf zurück, dass er nicht schnell genug lief. Also lief er immer schneller, ohne anzuhalten, bis er schließlich tot zu Boden sank.
Hätte er einfach nur ein schattiges Plätzchen aufgesucht, dann wäre sein Schatten verschwunden, und hätte er sich hingesetzt und reglos verweilt, dann hätte es keine Fußspur gegeben. Doch eben dies fiel ihm nicht ein.

Zhuangzi

Dao Furcht Geschichte Geschwindigkeit Laufen Pause Schatten
zitat Darum, wer sich seines Einflusses auf die Außenwelt freut, ist noch nicht wirklich ein Berufener.

Zhuangzi

Dao Dinge Erleuchtung Freude Gedanken Gegenstände
zitat Das äußere Hören darf nicht weiter eindringen als bis zum Ohr; der Verstand darf kein Sonderdasein führen wollen, so wird die Seele leer und vermag die Welt in sich aufzunehmen.

Zhuangzi

Hören Leere Ohren Seele Verstand Welt
zitat Das Bewusstsein der Geschöpfe ist durch das Atemholen bedingt.

Zhuangzi

Atem Wesen
zitat Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muss: das ist das Ziel.

Zhuangzi

Beziehung Erkennen Menschen Natur Ökologisch Ziel

Andre Schneider