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Daisetz Teitaro Suzuki - Zitate und Weisheiten

Weisheiten und Zitate von Daisetz Teitaro Suzuki (japanischer Autor von Büchern über den Zen-Buddhismus)

Daisetz Teitaro Suzuki Daisetz Teitaro Suzuki war mit seiner Frau Beatrice Mitglieder der Theosophischen Gesellschaft Adyar (Adyar-TG) und riefen 1920 mit neun weiteren Theosophen die Tokyo International Lodge in Tokio mit Suzuki als Präsidenten ins Leben. Beatrice fungierte als Sekretärin der Lodge. 1921 übersiedelten die beiden nach Kyoto, wo sie die theosophische Mahayana Lodge der Adyar-TG ins Leben riefen, wiederum mit Suzuki als Präsidenten und Beatrice als Sekretärin. Suzuki übersetzte 1937 bei einem Japanbesuch Curuppumullage Jinarajadasas, des späteren Präsidenten der Adyar-TG, dessen Vorträge vom Englischen ins Japanische.
1921 gründete er mit seiner Frau Beatrice Erskine Lane die Eastern Buddhist Society, eine Gesellschaft, die auf den Mahayana-Buddhismus fokussiert ist. Seinem Sendungsbewusstsein, den Buddhismus und den Zen-Buddhismus im Besonderen der westlichen Welt näherzubringen, entsprach die Herausgabe der englischsprachigen Vierteljahresschrift The Eastern Buddhist.
Nach der Teilnahme an einem großen, von Francis Younghusband ins Leben gerufenen interreligiösen Kongress, dem World Congress of Faiths, der 1936 am University College London abgehalten wurde[4], startete Suzuki zu einer Vortragsreise durch amerikanische und britische Universitätsstädte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Suzuki seine Vorträge im Westen fort, speziell in den USA. Er entschloss sich auch wieder in Amerika zu leben und verbrachte dort abermals zehn Jahre mit Lehr- und Vortragstätigkeit an Universitäten (von 1952-1957 an der Columbia University in NY).
Am 12. Juli 1966 starb Daisetsu Teitaro Suzuki in Tokyo.

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Quelle: Wikipedia

zitat Christus ist geboren, wenn wir uns seiner Geburt in uns bewusst geworden sind. In Wirklichkeit wurde er nicht an einem bestimmten Ort geboren, sondern seine Geburt findet jeden Tag, jede Minute statt. Nicht ein einziges Mal im Lauf der Geschichte wurde er geboren, sondern seine Geburt wiederholt sich überall in jedem Augenblick. Und seine Geburt, so sagt der christliche Autor, ist von einem abhängig: vom Tod aller unserer selbstsüchtigen Wünsche.

Daisetz Teitaro Suzuki

Augenblick Christentum Geburt Geschichte Jesus Selbstsucht Tod Wunsch Zen
zitat Das ich-zentrierte Anhaften an einer spirituellen Praxis ist nicht weniger problematisch als z.B. die Gier nach übermäßigem sexuellen Genuss.

Daisetz Teitaro Suzuki

anhaften Ego Genuss Gier Praxis Problem Sex Zen
zitat Das Koan ist nützlich, solange die mentalen Tore versperrt sind, doch wenn sie geöffnet sind, kann man es vergessen.

Daisetz Teitaro Suzuki

Erleuchtung Erwachen Gedanken Koan Vergessen Zen
zitat Das Leben muss im Fluss erfasst werden. Wer es aufhält, um es zu untersuchen, tötet es.

Daisetz Teitaro Suzuki

aufhalten Fluss Leben Töten Zen
zitat Das Wunderbare am Nichtwissen ist, dass es eine Weisheit in sich birgt, die uns vollkommene Befriedigung in diesem Leben und danach gewährt.

Daisetz Teitaro Suzuki

Befriedigung Leben Nichtwissen Vollkommenheit Zen
zitat Der östliche Geist bezieht alle Dinge auf das transzendente Ich, wenn auch nicht immer bewusst, er sieht sie letztendlich in ihm begründet, während der westliche Geist sich an das relative Ich hält und von ihm ausgeht.

Daisetz Teitaro Suzuki

Ego Geist Transzendenz Zen
zitat Für beide, für Buddha und Jesus, ist die Motivation entscheidend. Beide Religionen integrieren die abgespaltenen Aspekte der Wirklichkeit auf je eigene Weise. Aber immer geht es um eine Transformation des jeweils Bestehenden. Es kommt nun nicht darauf an, dass wir nachsprechen, was der Buddha oder Jesus getan und gesagt haben, sondern es kommt darauf an, dass wir uns von ihnen inspirieren lassen, den Geist der Transformation in uns aufnehmen und mit unserem inneren Jesus und unserem inneren Buddha tatsächlich «mitleben».

Daisetz Teitaro Suzuki

Buddha Christentum Jesus Motivation Religion Transformation Wirklichkeit Zen
zitat In Wirklichkeit also hängen alle Wesen und Erscheinungen, jedes Atom, jedes Energiequantum, voneinander ab und entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit. Nicht die Substanz ist der Ursprung der Welt, sondern die Beziehung.

Daisetz Teitaro Suzuki

Abhängig Beziehung Buddha Energie Erscheinungen Macho Ursprung Welt Wirklichkeit Zen
zitat Solange wir versuchen, das Reich der Spiritualität mittels Moralität zu erreichen, setzen wir die Ich-Kraft ein, und diese Ich-Kraft muss gerade ausgemerzt werden.

Daisetz Teitaro Suzuki

Ego Erreichen Moral Zen
zitat Technisch gesprochen, zielt das Koan, das dem Uneingeweihten gegeben wird, darauf, «die Wurzel des Lebens zu zerstören», «den kalkulierenden Geist abzutöten», «den gesamten Geist, der seit Ewigkeit am Werk war, mit allen Wurzeln auszujäten» usw. Das mag mörderisch klingen, aber letztlich geht es dabei um die Absicht, in den Bereich jenseits des Intellekts vorzustoßen. Diese Grenzen aber kann man nur überschreiten, wenn man restlos alle psychischen Energien aufbraucht, über die man verfügt. Dann wandelt sich die Logik in Psychologie, das intellektuelle Schauen in verändertes Bewusstsein und Intuition.

Daisetz Teitaro Suzuki

Energie Geist Intuition Koan Logik Psychologie Wurzel Zen

Andre Schneider