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Friedrich Nietzsche - Zitate und Weisheiten

Weisheiten und Zitate von Friedrich Nietzsche (klassischer Philologe Und Philosoph)

Friedrich Nietzsche Friedrich Nietzsche wurde unmittelbar im Anschluss an sein Studium, mit 24 Jahren, Professor für klassische Philologie in Basel. Bereits zehn Jahre später legte er aus gesundheitlichen Gründen die Professur nieder. Von nun an bereiste er – auf der Suche nach Orten, deren Klima sich günstig auf seine Leiden auswirkt – Frankreich, Italien, Deutschland und die Schweiz. Ab seinem 45. Lebensjahr litt er unter einer schweren psychischen Krankheit, die ihn arbeits- und geschäftsunfähig machte. Als Pflegefall verbrachte er den Rest seines Lebens in der Obhut zunächst seiner Mutter, dann seiner Schwester. Er starb im Jahre 1900 im Alter von 55 Jahren. Seine Anfang der 1890er Jahre rasch einsetzende Berühmtheit hat er selbst nicht mehr bewusst erlebt.
Den jungen Nietzsche beeindruckte besonders die Philosophie Schopenhauers. Später wandte er sich von dessen Pessimismus ab und stellte eine radikale Lebensbejahung in den Mittelpunkt seiner Philosophie. Sein Werk enthält scharfe Kritiken an Moral, Religion, Philosophie, Wissenschaft und Formen der Kunst. Die zeitgenössische Kultur war in seinen Augen lebensschwächer als die des antiken Griechenland. Wiederkehrendes Ziel von Nietzsches Angriffen ist vor allem die christliche Moral sowie die christliche und platonistische Metaphysik. Er stellte den Wert der Wahrheit überhaupt in Frage und wurde damit Wegbereiter postmoderner philosophischer Ansätze. Auch Nietzsches Konzepte des "Übermenschen", des "Willens zur Macht" oder der "ewigen Wiederkunft" geben bis heute Anlass zu Deutungen und Diskussionen.
Nietzsches Denken hat weit über die Philosophie hinaus gewirkt und bis heute unterschiedlichste Deutungen und Bewertungen erfahren. Nietzsche schuf keine systematische Philosophie. Oft wählte er den Aphorismus als Ausdrucksform seiner Gedanken. Seine Prosa, seine Gedichte und der pathetisch-lyrische Stil von Also sprach Zarathustra verschafften ihm auch Anerkennung als Schriftsteller.

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Quelle: Wikipedia

zitat Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.

Friedrich Nietzsche

Dinge Logik Menschen Natur Vernunft Zeit
zitat Aus den Leidenschaften wachsen die Meinungen; die Trägheit des Geistes lässt diese zu Überzeugungen erstarren.

Friedrich Nietzsche

Geist Leidenschaft Meinung Überzeugung Wachsen
zitat Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter.

Friedrich Nietzsche

Kampf Krieg Leben Schule Töten
zitat Blas dich nicht auf: sonst bringet dich
zum Platzen schon ein kleiner Stich.

(Die fröhliche Wissenschaft)

Friedrich Nietzsche

Angeben Stolz Übermut Verletzbar
zitat Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts, endlich glaubt er auch rückwärts.

(Götzen-Dämmerung)

Friedrich Nietzsche

Anfang Geschichte Glaube Suche Ursprung Vergangenheit
zitat Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen eine Freude machen könne.

Friedrich Nietzsche

Denken Erwachen Freude Menschen Morgen
zitat Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster.

(Jenseits von Gut und Böse)

Friedrich Nietzsche

Christentum Gift Laster Sex Trinken
zitat Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.

Friedrich Nietzsche

Dinge einfach Ganzheit Meinung Sieg Überzeugung Unwissenheit Wissen
zitat Das Weib war der zweite Fehlgriff Gottes […] - das weiß jeder Priester.

(Der Antichrist)

Friedrich Nietzsche

Fehler Frauen Gott Priester Wissen
zitat Das Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz.

(Der Antichrist)

Friedrich Nietzsche

Christentum Irrtum Jesus Missverständnis sterben Worte

Andre Schneider