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Milarepa - Zitate und Weisheiten

Weisheiten und Zitate von Milarepa (tantrischer Meister und Begründer der Kagyü-Schulen)

Milarepa Jetsün Milarepa war ein tantrischer Meister und Begründer der Kagyü-Schulen des tibetischen Buddhismus. Er war der tantrische Yogi, der die Mahamudra-Übertragungslinie Marpas weiterführte. Er gilt als einer der größten Yogis und Asketen Tibets. Darüber hinaus gilt er auch als größter Dichter Tibets.

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Quelle: Wikipedia

zitat Beschäftigt mit weltlichen Dingen, denkst Du nicht an das Nahen des Todes; geschwind aber kommt er wie der Donner, der um Dich herum wütet und tobt.

Milarepa

Beschäftigung Dinge Gegenstände Geschwindigkeit Tod
zitat Bezwinge den Wunsch nach der Zerstreuung,
zügle die Gedanken.
Verfällst Du der Versuchung Macht,
zerflattert deine Andacht.

Irre nicht umher, verharre in Ruhe.
An Steine stoßen könnte sich dein Fuß.
Erhebe nicht den Kopf, senke tiefer ihn.

Denn der erhob`ne sucht die Nichtigkeit.
Schlaf nicht, verharre im Gebet.
Denn schlafend überfallen dich der Torheit fünf Gifte.

Milarepa

Gebet Gedanken Gift Kopf Macht Ruhe Schlafen Versuchung Wunsch
zitat Bleibt ruhig und Ihr vermeidet allen Streit.
Bleibt wachsam und nichts lenkt Euch mehr ab.
Bleibt allein und Ihr trefft den wahren Freund.
Bleibt bescheiden und Ihr erreicht die höheren Daseinsebenen: Ihr erreicht die Stufen.

Milarepa

Alleinsein Bescheidenheit Erwachen Freunde Ruhe Streit
zitat Das Leben vor dem Tode, Das Leben nach dem Tode Und den Tod selbst - Schaue alle drei als Eines Und halte fest daran; Alle drei sind ein einziger Ununterbrochener Pfad des Lebens, Der Wechsel und Vergehen unterworfen ist.

Milarepa

Einheit Leben Pfad Tod Veränderung
zitat Der Mensch, der die Gedanken ungestört beobachtet braucht nicht zu schwätzen, nicht daherzuplappern. Wird er in Versenkung seiner selbst gewahr, muss er nicht leichnamgleich im starren Sitz sich üben.

Milarepa

Beobachtung Gedanken Gerede Gewahrsein Menschen Selbst Sitzen
zitat Die Dämonen für Dämonen zu halten, das ist eine Gefahr.
Sie als leer zu erkennen, das ist der Weg.
Sie zu begreifen als das, was sie sind, das ist die Befreiung.
Sie als Vater und Mutter zu erkennen, das ist ihr Ende.
Wenn wir sie als Schöpfungen des Geistes gelten lassen, dann verwandeln sie sich in Ausschmückungen.
Wissen wir derart damit umzugehen, dann ist das Ganze befreit.

Milarepa

Befreiung Erkennen Gefahr Geist Leere Mutter Schöpfung Vater Verständnis Verwandlung Weg
zitat Die Schöpfungen des Geistes sind zahlreicher, als die in den Sonnenstrahlen tanzenden Staubkörner.

Milarepa

Geist Kreativität Kunst Schöpfung Sonne Tanzen
zitat Gehorsam meines Herrn, des Guru Leib. Gewähre mir Beharrung in der Einsamkeit!

Mein tiefes Glück, Verwandten unbekannt, Die namenlose Trauer, unbekannt den Feinden – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Altern, unbekannt der Braut. Mein Kranksein, unbekannt der Schwester – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Tod, jedwedem Menschen unbekannt, Mein faulend Leib von Vögeln nicht beachtet – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein faulend Leib ein Fraß den Fliegen Die abgestorbenen Muskeln wurmzerfressen – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Nicht eines Menschen Fuß an dieser Tür, Und auch kein Blutfleck in der Höhle – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welcher tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, der sich an die Bahre stellt, Kein Mensch, der meinen Tod beweint – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, den mein Gehen kümmerte, Und auch das Ziel nicht, das ich einst erhoffe – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

So möge dieses Gebet um meinen Tod, In dieser abgeschiedenen Einsamkeit Zur Frucht und Gnade werden allen Wesen. Welch friedvoll Tod dem heilig Strebenden.

Milarepa

Einsamkeit Frieden Guru Heilig Krankheit Tod
zitat Gewinnt Ihr nicht
Innere Zufriedenheit,
Werdet Ihr nur nach
Äußerem Reichtum streben.

Gewinnt Ihr nicht
Inneres Glück,
Wird Euch das äußere
In Leid verstricken.

Milarepa

Innern Leiden Reichtum Zufriedenheit
zitat Herrscht der Hass vor, dann kettet er uns an die Höllen.
Großer Neid öffnet den Abgrund der Unzufriedenheit.
Starke Unwissenheit führt in das Reich der Tiere.
Wenn die Leidenschaft wächst, dann hält sie uns im Menschenbereich zurück.
Wenn die Eifersucht sich behauptet, verbindet sie uns mit der Welt der Titanen.
Tiefer Stolz bindet uns an den Bereich der Götter.

Dies sind die sechs Bande, die uns an das Samsara ketten.

Milarepa

Eifersucht Gott Hass Hölle Leidenschaft Menschen Neid Reich Samsara Stolz Tiere Unwissenheit Unzufriedenheit

Andre Schneider