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Weisheiten und Zitate von Paul Brunton (englischer Philosoph, Mystiker und Autor)
Paul Brunton wurde am 21. Oktober 1898 in London als Kind jüdischer Eltern geboren. Im Kindesalter verlor er die Mutter, woraufhin eine Stiefmutter, genannt Auntie (Kosename für Tante), die Erziehung übernahm. Über die weitere Kindheit und Jugend liegen keine Informationen vor. 1921 heiratete er Karen Augusta Tuttrup, aus der Ehe ging als einziges Kind der Sohn Kenneth Thurston Hurst (* 1923) hervor. Nachdem Karen eine Beziehung mit seinem Freund Leonard Gill eingegangen war, folgte 1926 die Scheidung. Brunton pflegte jedoch Zeit seines Lebens weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis zu seiner Ex-Frau und Gill. Beruflich arbeitete Brunton in London als Buchhändler, Herausgeber von Zeitschriften und Journalist, wobei er unter anderem die Pseudonyme Raphael Delmonte und Raphael Meriden benutzte. Als er 1930 nach Indien reiste, gab er diese Tätigkeiten auf.
Im Januar 1931 traf er in Tiruvannamalai mit Ramana Maharshi zusammen, der ihn tief beeindruckte. Dennoch setzte er seine Suche fort und kehrte nach monatelanger Reise durch Indien schließlich wieder zu Maharshi zurück, überzeugt, in ihm seinen Guru gefunden zu haben. An Schwarzwasserfieber erkrankt, musste Brunton 1931/32 nach England zurückkehren, wo er während der Genesung seine Erlebnisse bei Maharshi im Buch A Search in Secret India (1934, deutsch 1937 unter dem Titel Von Yogis, Magiern und Fakiren) veröffentlichte. Das Werk, unter dem Pseudonym Paul Brunton herausgegeben, wurde ein Bestseller und machte Maharshi im Westen bekannt. Nach weiteren Reisen durch Indien und Ägypten ließ sich Brunton 1938 in den USA nieder. Dort zählten unter anderem die ELtern von Jeffrey Masson zu seinem engeren Anhängerkreis. Brunton lebte von 1960 bis 1963 in Australien und Neuseeland. Seinen Lebensabend verbrachte Brunton in der Schweiz.
Quelle:
Wikipedia
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