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Meister Eckhart - Zitate und Weisheiten

Weisheiten und Zitate von Meister Eckhart (spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph)

Meister Eckhart Meister Eckhart war ein einflussreicher spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph. Schon als Jugendlicher trat er in den Orden der Dominikaner ein, in dem er später hohe Ämter erlangte. Vor allem als Prediger erzielte er eine starke Wirkung, seine Formulierungskraft beeindruckte Zeitgenossen und Nachwelt. Zur Gestaltung der deutschen philosophischen Fachsprache leistete er einen wichtigen Beitrag. Sein Hauptanliegen war die Verbreitung von Grundsätzen für eine konsequent spirituelle Lebenspraxis im Alltag. Mit unkonventionellen, teils provozierend formulierten Behauptungen und schroffem Widerspruch zu verbreiteten Überzeugungen erregte er Aufsehen. Umstritten war beispielsweise seine Behauptung, der "Seelengrund" sei nicht wie alles Geschöpfliche von Gott erschaffen worden, sondern sei göttlich und ungeschaffen. Im Seelengrund sei die Gottheit stets unmittelbar anwesend.
Eckhart wird vielfach als Mystiker charakterisiert. In der neueren Forschung dominiert allerdings die Auffassung, dass der unterschiedlich definierte Begriff "Mystik" als Bezeichnung für Elemente seiner Lehre irreführend oder zumindest erläuterungsbedürftig und nur eingeschränkt verwendbar ist.
Nach langjähriger Tätigkeit im Dienst des Ordens wurde Eckhart erst in seinen letzten Lebensjahren wegen Häresie (Irrlehre, Abweichung von der Rechtgläubigkeit) denunziert und angeklagt. Der in Köln eingeleitete Inquisitionsprozess wurde am päpstlichen Hof in Avignon neu aufgerollt und zu Ende geführt. Eckhart starb vor dem Abschluss des Verfahrens. Da er sich von vornherein dem Urteil des Papstes unterworfen hatte, entging er als Person einer Einstufung als Häretiker, doch Papst Johannes XXII. verurteilte einige seiner Aussagen als Irrlehren und verbot die Verbreitung der sie enthaltenden Werke. Dennoch hatte Eckharts Gedankengut beträchtlichen Einfluss auf die spätmittelalterliche Spiritualität im deutschen und niederländischen Raum.

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Quelle: Wikipedia

zitat Allein wenn Gott die Dinge einfach in sich hat, so hat sie die Seele doch sprachlich mit Unterscheidung: Teufel und Engel und alle Dinge.

Meister Eckhart

Dinge Engel Gott Seele Sprache Teufel Unterscheidung
zitat Das Auge, mit dem ich Gott sehe, ist dasselbe, mit dem Gott mich sieht. Mein Auge und Gottes Auge sind ein und dasselbe im Sehen, ein und dasselbe im Wissen, ein und dasselbe im Lieben.

Meister Eckhart

Auge Gott Sehen Wissen
zitat Der erkennt Gott recht, der ihn in allen Dingen gleicherweise erkennt.

Meister Eckhart

Dinge Erkenntnis Gott
zitat Der höchste Engel und die Seele und die Mücke haben ein gleiches Bild in Gott.

Meister Eckhart

Bilder Engel Seele
zitat Deshalb sage ich: Wenn ein Mensch von dem Selbst und von den erschaffenen Dingen abkehrt, dann wirst du - in dem Umfang, wie du es tust - die Einheit und Glückseligkeit in deinem Seelenfunken erreichen, welcher Zeit und Raum niemals berührte.

Meister Eckhart

Dinge Einheit Menschen Raum Seele Selbst Zeit
zitat Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereit halten.

Meister Eckhart

Bitte Denken Gott
zitat Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist der, der Dir gerade gegenüber sitzt. Das Notwendigste ist immer die Liebe.

Meister Eckhart

Bedeutung Gegenwart Jetzt Stunde
zitat Dort, wo das Geschöpf aufhört, dort beginnt Gottes Wesen. Alles, was Gott von dir in dringlichster Weise verlangt, ist, aus dir hinauszugehen, wo du Geschöpf bist, und Gott in dir Gott sein zu lassen.

Meister Eckhart

Gott Sein Wesen
zitat Du musst ihn lieben, so weit er ein Nicht-Gott, ein Nicht-Intellekt ist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild ; um so mehr, so weit er ein reines Eines ist, klar, rein, getrennt von aller Dualität. Und in diesem Einen müssen wir uns auf ewig im Abgrund zum Nichts versenken.

Meister Eckhart

Begrenzheit Dualität Einheit Gott
zitat Eine aufrichtige und vollkommene Selbstverleugnung ist eine Tugend, die allen anderen Tugenden vorzuziehen ist. Kein Werk von Wichtigkeit kann ohne sie getan werden.

Meister Eckhart

Aufrichtigkeit Selbst Tugend Wichtig

Andre Schneider