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Weisheiten und Zitate von Yoshida Kenko (japanischer Höfling, Dichter und buddhistischer Mönch)
Der kleine Hofbeamte Urabe-no Kaneyoshi - er soll Offizier der Garde gewesen sein - scheint aufgrund seiner dichterischen Exzellenz Zugang zu den höchsten Kreisen gehabt zu haben, gab aber nach dem Tod des Kaisers Go-Uda um 1325 sein Leben am Kaiserhof von Kyoto auf, um buddhistischer Priester der Tendai-Sekte zu werden und unter dem neuen Namen Yoshida Kenk? - Kenk? ist der Vorname - ein Leben als Mönch, jedoch nicht in allzu großer Zurückgezogenheit, zu führen. Er blieb dem Alltagsleben und der Dichtkunst verbunden und fand mit seinem poetischen Werk sogar Eingang in eine offizielle kaiserliche Lyrikanthologie.
Quelle:
Wikipedia
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Auf Gefolgschaft verlasse dich nicht: sie meutert und läuft weg.
Yoshida Kenko
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Buddhismus
Verlassen
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Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an, so erscheint der Himmel nicht anders als am Tage zuvor, aber doch ist einem seltsam frisch zumute.
Yoshida Kenko
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Buddhismus
Himmel
Jahr
Morgen
Neujahr
Tage
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Dreht sich dein Glücksrad nur ein winziges Stückchen nach rückwärts, so kramen die lautesten deiner Gäste schon nach ihrem Reisegepäck.
Yoshida Kenko
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Buddhismus
Unglück
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Ein Tag Leben ist wertvoller als ein Berg Gold.
Yoshida Kenko
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Leben
Reichtum
Wert
Wertvoll
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Erscheinung und Wesen sind nicht voneinander zu trennen.
Yoshida Kenko
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Buddhismus
Wesen
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Es ist stets Sache der hohlen Köpfe, überall das Ausgefallene zu suchen und gern abweichender Meinung zu sein.
Yoshida Kenko
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Buddhismus
Kopf
Meinung
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Gerade ihre Unbeständigkeit macht die Welt so schön.
Yoshida Kenko
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Buddhismus
Schön
Schönheit
Unbeständig
Veränderung
Vergänglichkeit
Welt
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Vollständigkeit ist von Übel. Das noch Ungetane liegen lassen, wie es ist, das mutet an und gibt der Seele Luft.
Yoshida Kenko
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Buddhismus
Luft
Seele
Übel
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Was keinen freien Raum mehr vor sich hat, ist seinem Zusammenbruch nahe.
Yoshida Kenko
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Frei
Gefängnis
Raum
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Wenn ich so das Treiben der Menschen beobachte, erscheint es mir ähnlich, wie wenn einer an einem Frühlingstage einen Buddha aus Schnee machte und sich nun anschickt, denselben mit Gold, Silber und Edelsteinen zu zieren und ihm eine Pagode zu bauen. Wird wohl der Buddha warten, bis alle Anstalten getroffen sind? So betreiben die Menschen unter viel Erwartung eine Menge Dinge, da sie ihr Leben sicher zu haben glauben, während es doch gleich dem Schnee von unten her zerschmilzt.
Yoshida Kenko
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Beobachtung
Buddha
Buddhismus
Erwartung
Leben
Menschen
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