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Weisheiten und Zitate von Ramana Maharshi (indischer Guru)
Ramana Maharshi ist ein bekannter Vertreter des Advaita-Vedanta des 20. Jahrhunderts und lehrte die Methode Atma Vichara, die Erforschung des Selbst, durch die Frage „Wer bin ich?“. Dutzende westliche Satsang-Lehrer berufen sich heute auf ihn und sehen in ihm ihren Vorgänger.
Im Alter von 16 Jahren hatte Venkataraman/Ramana laut seinen eigenen Erzählungen ein prägendes Erlebnis: Während einer elementaren Todesangst habe er sich mit der Frage beschäftigt, was im Tod stirbt. Er sei zu der Antwort gekommen, dass zwar der Körper sterben möge, jedoch nicht der Geist bzw. das Bewusstsein. Später sagte er zu dem Erlebnis: "Das Selbst war etwas sehr Reales, das einzige Reale in meinem derzeitigen Zustand, und die gesamte bewusste Aktivität meines Körpers konzentrierte sich auf dieses Selbst. Seither ist die faszinierende Kraft dieses Selbst im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit geblieben [...]. Das Aufgesaugt-Sein in das Selbst dauert seitdem ohne Unterbrechung an. Andere Gedanken erscheinen und verschwinden wieder, ähnlich wie die Noten eines Musikstücks, aber das Selbst ist wie ein Grundton unter den anderen Noten stets vorhanden und mischt sich mit diesen. Auch wenn mein Körper vom Reden, Lesen oder was auch immer eingenommen ist, ist mein ganzes Sein nicht minder auf das Selbst zentriert. Vor dieser Krise vermochte ich das Selbst nicht klar wahrzunehmen, und ich fühlte mich nicht bewusst vom Selbst angezogen."
Quelle:
Wikipedia
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Angst ist nur ein Gedanke. Gäbe es etwas neben dem Selbst, dann bestünde Grund zur Angst. Wer sieht die Dinge getrennt vom Selbst? Zuerst entsteht das Ego und sieht Objekte als etwas Äußerliches an. Wenn kein Ego entsteht, existiert nur das Selbst, und es gibt nichts Äußeres. Damit es etwas außerhalb von uns geben kann, muss es den Sehenden im Inneren geben. Suchen wir jenen dort, verschwinden Zweifel und Angst. Nicht nur die Angst verschwindet dann, sondern alle andern Gedanken, die sich um das Ego drehen, verschwinden mit ihr.
Ramana Maharshi
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Angst
Ego
Entstehen
Gedanken
Illusion
Innern
Objekt
Sehen
Selbst
Zweifel
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Das "ich" steigt auf, wenn Sie aus dem Schlaf erwachen. Im Tiefschlaf behaupten Sie nicht, dass Sie schlafen, noch dass sie im begriff wären, zu erwachen, oder dass sie lange geschlafen hätten, und trotzdem sind sie vorhanden. Nur im Wachen sagen Sie, dass Sie geschlafen hätten;Ihr Wachsein schließt also den Schlaf mit ein. Verwirklichen Sie ihr reines SEIN.
Ramana Maharshi
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Ego
Erwachen
Schlafen
Sein
Selbst
Selbstverwirklichung
Verwirklichung
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Das Ego in Gestalt der Ich-Vorstellung ist die Wurzel des Baumes aller Wahnvorstellungen: wird sie vernichtet, ist aller Wahn gefällt.
Ramana Maharshi
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Ego
Vorstellung
Wahn
Wahnvorstellungen
Wurzel
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Das Ego muss dasselbe sein im Wachzustand, Traum und Tiefschlaf. Entdecke die Wirklichkeit hinter diesen Zuständen; sie ist das, was ihnen zugrunde liegt. In jenem Zustand gibt es nur Sein, weder „ich“ noch „du“ noch „er“, weder Gegenwart noch Vergangenheit noch Zukunft.
Ramana Maharshi
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Ego
entdecken
Gegenwart
Schlafen
Sein
Traum
Wirklichkeit
Zukunft
Zustand
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Das Ergebnis all dessen ist, dass die Erscheinungen der Welt real sind, wenn sie als das Selbst erfahren werden und illusionär, wenn sie als getrennt vom Selbst wahrgenommen werden.
Ramana Maharshi
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Ergebnis
Illusion
Realität
Selbst
Welt
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Das falsche "ich" ist mit Objekten verbunden; es ist sogar sich selbst Objekt. Objektivität aber ist Irrtum. Das einzige Subjekt, das es gibt, ist die Wirklichkeit. Verwechseln Sie sich nicht mit dem Objekt, nämlich dem Körper. Das lässt das falsche "ich" aufsteigen und im weiteren verlauf die Welt und ihre Bewegungen darin mit allem Leide, das sich daraus ergibt. Halten Sie sich nicht für dies oder jenes oder irgendetwas; glauben Sie nicht, so oder so zu sein, oder der und der; Sie brauchen nur Schluss mit dem Irrtum zu machen; die Wirklichkeit offenbart Sich Selbst.
Ramana Maharshi
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Ego
Irrtum
Leiden
Objekt
Objektiv
Selbst
Selbsterkenntnis
Subjekt
Welt
Wirklichkeit
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Das ICH steigt aus dem Selbst hervor und vergisst dieses dann. Das nennt man Geburt.
Ramana Maharshi
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Ego
Geburt
Selbst
Vergessen
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Das Selbst ist die eigenschaftslose reine Wirklichkeit, in deren Licht Körper und Ego aufleuchten. Wenn alle Gedanken zur Ruhe gekommen sind, bleibt das reine Bewusstsein zurück.
Ramana Maharshi
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Ego
Gedanken
Körper
Licht
Ruhe
Selbst
Wirklichkeit
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Das Selbst ist nicht etwas, das man erreichen kann. Wenn es erreichbar wäre, so würde das bedeuten, dass das Selbst nicht hier und jetzt gegenwärtig ist, sondern erst erlangt werden muss. Was neu erlangt wird, geht aber auch wieder verloren. Es wäre also unbeständig. Etwas Unbeständiges ist jedoch nicht wert, dass man nach ihm strebt. Deshalb sage ich, dass das Selbst nicht erreicht werden kann. Du bist das Selbst; du bist bereits DAS.
Ramana Maharshi
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Bedeutung
Erreichen
Gegenwart
Jetzt
Selbst
Streben
Unbeständig
Verlieren
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Das Selbst ist reines Bewusstsein. Niemand kann sich vom Selbst entfernen. Die Frage ist nur in der Dualität möglich. Aber im reinen Bewusstsein gibt es keine Dualität.
Ramana Maharshi
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Dualität
Entfernung
Selbst
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