Weisheiten und Zitate von Marc Aurel (römischer Kaiser und Philosoph)

Marc Aurel Als Princeps und Nachfolger seines Adoptivvaters Antoninus Pius nannte er sich selbst Marcus Aurelius Antoninus Augustus. Mit seiner Regierungszeit endete eine Phase großer Prosperität für das Römische Reich, die durch weitgehende innere und äußere Stabilität gekennzeichnet war. Auch war Mark Aurel der letzte der sogenannten Adoptivkaiser, denn mit Commodus, der ein dem Regierungsstil des Vaters entgegengesetztes Willkürregime errichtete, stand ein leiblicher Erbe der Herrscherfunktion bereit.
Innenpolitische Akzente setzte Mark Aurel in Gesetzgebung und Rechtsprechung bei der Erleichterung des Loses von Benachteiligten der damaligen römischen Gesellschaft, vor allem der Sklaven und Frauen. Außergewöhnlichen Herausforderungen hatte er sich hinsichtlich einer katastrophalen Tiberüberschwemmung zu stellen sowie in der Konfrontation mit der Antoninischen Pest und angesichts spontaner Christenverfolgungen innerhalb des Römischen Reiches. An den Reichsgrenzen musste er nach einer längeren Friedenszeit wieder an mehreren Fronten gegen eindringende Feinde vorgehen. Insbesondere waren der Osten des Reiches durch die Parther und der Donauraum durch diverse Germanen-Stämme bedroht. Sein letztes Lebensjahrzehnt verbrachte Mark Aurel daher vorwiegend im Feldlager. Hier verfasste er die Selbstbetrachtungen, die ihn der Nachwelt als Philosophenkaiser überliefert haben und die zur Weltliteratur zählen.

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Quelle: Wikipedia

zitat Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten! Nahezu nichts ist fremd. Eines schließt sich ja dem anderen an und schmückt, mit ihm vereinigt, dieselbe Welt. Aus allem zusammen ist eine Welt vorhanden, ein Gott, alles durchdringend, ein Körperstoff, ein Gesetz, eine Vernunft, allen vernünftigen Wesen gemein, und eine Wahrheit, sofern es auch eine Vollkommenheit für all diese verwandten, derselben Vernunft teilhaftigen Wesen gibt.

Marc Aurel

Antike Gesetz Gott Heilig Vollkommenheit Wahrheit Welt Wesen
zitat Alles was du siehst, wird die Natur bald verwandeln und aus diesem Stoff andere Dinge schaffen und aus deren Stoff wiederum andere, damit die Welt immer verjüngt werde.

Marc Aurel

Antike Dinge Natur Veränderung Vergänglichkeit Welt
zitat Ändere deine Ansichten und du hörst auf, dich zu beklagen.

Marc Aurel

Annehmen Ansichten Antike Klagen Sichtweise
zitat Auf Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.

Marc Aurel

Antike Farben Gedanken Seele Zeit
zitat Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.

Marc Aurel

Antike Vergänglichkeit Vergessen Zukunft
zitat Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist, und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.

Marc Aurel

Antike Natur Veränderung Vergänglichkeit Wandel
zitat Betrachte die ganze Natur, wovon du nur ein winziges Stücklein bist, und das ganze Zeitmaß von welchem nur ein kurzer und kleiner Abschnitt dir zugewiesen ist, und das Schicksal, wovon das deinige nur ein Bruchteil bildet.

Marc Aurel

Antike Ganzheit Natur Schicksal Sichtweise Zeit
zitat Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite,als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen.

Marc Aurel

Antike Dinge Einstellung Sichtweise Standpunkt
zitat Blicke in dich. In deinem Inneren ist eine Quelle, die nie versiegt, wenn du nur zu graben verstehst.

Marc Aurel

Antike Einklang Innern Ruhe Sein Selbst Selbsterkenntnis Verständnis Verstehen
zitat Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.

Marc Aurel

Antike Denken Gedanken

Andre Schneider