Weisheiten und Zitate von Joachim Ringelnatz (deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler)

Joachim Ringelnatz Joachim Ringelnatz war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der vor allem für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt ist.
Unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlichte Ringelnatz in der angesehenen satirischen Zeitschrift Simplicissimus Gedichte und den autobiographischen Essay Viellieber Freund. 1910 dann veröffentlichte er endlich seine ersten Bücher: zwei Kinderbücher und einen Band ernster Gedichte, den er seinem Vater widmete. In der Zeitschrift Die Jugend wurde seine Novelle Die wilde Miss von Ohio abgedruckt.

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Quelle: Wikipedia  Gedichte von Ringelnatz

zitat Auch die besessensten Vegetarier beißen nicht gern ins Gras.

Joachim Ringelnatz

Nahrung sterben Vegetarier
zitat Bernhardiner ist das letzte, was ich sein möchte.
Dauernd die Flasche am Hals, und niemals trinken dürfen!

Joachim Ringelnatz

Hund Trinken Versuchung
zitat Dass bald das neue Jahr beginnt,
spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt,
genau so wie zu Pfingsten.

Joachim Ringelnatz

Jahr Zeit
zitat Der Nachruf ist meistens besser als der Ruf.

Joachim Ringelnatz

sterben Tod
zitat Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.

Joachim Ringelnatz

Stein Vergleich Weise
zitat Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.

Joachim Ringelnatz

Ironie Irrsinn Ruhe Stille Stress
zitat Die Leute sagen immer: Die Zeiten werden schlimmer.
Die Zeiten bleiben immer. Die Leute werden schlimmer

Joachim Ringelnatz

Menschen Vergangenheit Zeit Zukunft
zitat Die Nachtigall ward eingefangen,
sang nimmer zwischen Käfigstangen.

Joachim Ringelnatz

Gefängnis Singen Vogel
zitat Die Zeit verrinnt, die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute Nacht das Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.

Joachim Ringelnatz

Zeit Zukunft
zitat Ein Rauch verweht,
ein Wasser verrinnt,
eine Zeit vergeht,
eine neue beginnt.

Joachim Ringelnatz

Vergänglichkeit Wasser Zeit

Andre Schneider