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Weisheiten und Zitate von Matthieu Ricard (buddhistischer Mönch und studierter Molekularbiologe)
Matthieu Ricard wuchs im Umfeld Frankreichs Intellektueller auf. Seine Mutter, die Künstlerin Yahne Le Toumelin, und sein Vater, der unter dem Pseudonym Jean-François Revel einer der einflussreichsten lebenden Philosophen und politischen Theoretiker Frankreichs war, ermöglichten ihm den Umgang mit großen Denkern und Schöpfern dieser Zeit.
Nach eigener Darstellung begann sein eigentliches Leben am 2. Juni 1967, als er Kangyur Rinpoche begegnete. Als Kangyur starb, wurde Matthieu Mönch und persönlicher Assistent von Dilgo Khyentse Rinpoche, mit dem er zwölf Jahre lang Tag und Nacht verbrachte. Nach dem Tod seines Lehrers schrieb er das Buch "Journey to Enlightenment: The Life and World of Khyentse Rinpoche, Spiritual Teacher from Tibet" über dessen Leben und Wirken.
Seit 1989 ist er offizieller Französisch-Übersetzer für den Dalai Lama. Zusammen mit seinem Vater veröffentlichte er das international erfolgreiche Buch "Der Mönch und der Philosoph". Darin werden zu Themen von allgemeinem philosophischem, spirituellem und gesellschaftlichem Interesse, die Perspektive der westlichen Welt und des Buddhismus gegenübergestellt; Unterschiede aufgezeigt und Gemeinsamkeiten hervorgehoben.
Er ist Board Member des Mind and Life Institute, das die Kommunikation zwischen- und die Zusammenarbeit von Westlicher Wissenschaft und Buddhismus fördert. Er arbeitet gegenwärtig gemeinsam mit Hirnforschern über die Wirkung von Meditation und Geistestraining auf das Gehirn (Madison-Wisconsin, Princeton und Berkeley).
Ricard lebt aktuell im Kloster Shechen in Nepal.
Quelle:
Wikipedia
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Alle Formen der Abneigung lösen sich auf. Von der einfachen Tatsache, jemanden nicht zu lieben, bis hin zur Abscheu vor dem Kriminellen.
Matthieu Ricard
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Abscheu
Buddhismus
Kriminalität
Tatsache
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Betrachtet man die große Mehrzahl der menschlichen Probleme, sowohl im Persönlichen als auch auf der Ebene der gesamten Menschheit, dann sieht es ganz so aus, als rührten sie von der Unfähigkeit her, echte Fürsorge für andere zu empfinden und sich an deren Stelle zu versetzen. Gewalt ist unvorstellbar, wenn jedermann ehrlich auf das Wohl des anderen bedacht ist.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Empfinden
Fürsorge
Gewalt
Menschheit
Problem
Unfähigkeit
Wohl
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Dem Geist wohnt die Fähigkeit inne, sich selbst zu beobachten.... Man kann seine Gedanken beobachten, starke Emotionen eingeschlossen, wenn man mit dem Aspekt der reinen Achtsamkeit arbeitet, die nicht mit den Gedankeninhalten verknüpft ist.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Emotionen
Gedanken
Geist
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Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind. Dies ist ein Zustand der natürlichen Einfachheit, der im Einklang mit unserer wahren Natur ist und uns erlaubt, die Frische des gegenwärtigen Augenblicks zu schmecken.
Matthieu Ricard
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Augenblick
Ausgeglichenheit
Buddhismus
Demut
Einklang
Frei
Gefühl
Natur
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Ganz und gar von Liebe und Güte erfüllt zu sein ist wohl der positivste Geisterzustand, den man haben kann, und er bewirkt eine optimale Lebenseinstellung. Das heißt, du fühlst dich dauerhaft wohl, du verhältst dich anderen gegenüber altruistisch, und sie nehmen dich als guten Menschen wahr.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Geist
Güte
Leben
Menschen
Mitgefühl
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Gedanken sind Manifestationen der reinen Bewusstheit wie die Wellen des Ozeans, die sich aus ihm erheben und wieder in ihm auflösen.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Gedanken
Meer
Wellen
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Ich kann mir kein von allen Inhalten entleertes Bewusstsein vorstellen. Wenn es leer ist, würde es nicht existieren. Es wäre schlicht nicht definiert.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Leere
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Weisheit und Mitgefühl werden zu den vorwiegenden Einflüssen, die unser Denken, unsere Worte und unser Handeln lenken.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Denken
Handlung
Mitgefühl
Worte
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Wenn man Mitgefühl wieder und wieder in sich erzeugt hat, wird es zur zweiten Natur. Um dahin zu gelangen, muss man seine Achtsamkeit verbessern und die Aufmerksamkeit jedes Mal zurückführen, wenn sie abschweift.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Mitgefühl
Natur
Übung
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Wir sind das Ergebnis einer sehr großen Zahl von aus freiem Willen begangenen Taten, für die wir allein verantwortlich sind.
Matthieu Ricard
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Buddhismus
Ergebnis
Tat
Verantwortung
Wille
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