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Buddhistische Anekdote - Zitate und Weisheiten

Weisheiten und Zitate von Buddhistische Anekdote ()

Buddhistische Anekdote

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Quelle:

zitat „Meine Meditationen sind furchtbar. Ich bin dauernd abgelenkt, denke an alles Mögliche, meine Glieder tun weh und ich schlafe immer ein.”
Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.”

Eine Woche später kam der Schüler wieder und sagte:
„Meine Meditationen sind herrlich, ich bin total klar, konzentriert und im Frieden.”
Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.”

Buddhistische Anekdote

Geschichte Konzentration Lehrer Meditation Schmerzen Veränderung Zen
zitat "Was machst du, um dich zu entspannen?", fragt der Schüler seinen Meister.

"Nichts", erwiderte der Meister.
"Wenn ich gehe, gehe ich,
wenn ich esse, esse ich,
und wenn ich schlafe, schlafe ich."

"Das tun doch alle", meinte der Schüler darauf.

"Eben nicht!", antwortete der Meister.

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Entschleunigung Entspannen Meister Nichts Schüler Zen
zitat Da gab es dieses außerordentlich strenge Kloster, in dem die Mönche ein absolutes Schweigegebot zu beachten hatten. Lediglich alle zehn Jahre durften durften sie zwei Worte sprechen. Und dann war da dieser junge Novize. Als die ersten zehn Jahre herum waren, ging er zum Shika, der ihn mit freundlichem Lächeln empfing.
"Bett ... hart" sagte der Mönch. "Hmm ... verstehe" antwortete der Shika.
Zehn Jahre später (unser Mönch war nun schon kein junger Mönch mehr) ging er wieder zum Shika, der ein wenig die Augenbrauen runzelte, aber ihn auffordernd anblickte. "Essen ... miserabel" sagte der Mönch. Der Shika nickte zustimmend. "Hmm ... verstehe".
Natürlich stolperte der Mönch zehn Jahre später wieder in das Quartier des Shika. Ohne sich zuerst zu verbeugen brüllte er: "Ich gehe!" Worauf der Shika seufzte und sagte: "Wundert mich nicht. Andauernd beklagst du dich."

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Geschichte Klagen Schweigen Verstehen Worte Zen Zerbrechlichkeit
zitat Der Schüler übt in seiner Freizeit Zazen; fragt der Meister: "Was machst Du da?"
"Ich übe Sitzen, um ein Buddha zu werden..."
Der Meister nimmt einen Ziegel von der Mauer und beginnt, ihn zu polieren. Fragt der Schüler: "Was macht Ihr da?"
"Ich poliere den Ziegel, um einen Spiegel daraus zu machen..."
Der Schüler sagt verdutzt: "Wie könnte durch Polieren aus dem Ziegel ein Spiegel werden?"
Der Meister lächelt: "Wie könnte durch Sitzen ein Buddha werden?"

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Buddha Meister Schüler Sitzen Spiegel Übung Zazen Zen
zitat Der Zen-Meister Hakuin wurde von seinen Nachbarn als einer, der ein reines Leben führte, gepriesen. Ein schönes japanisches Mädchen, dessen Eltern ein Lebensmittelgeschäft besaßen, wohnte in seiner Nähe. Da entdeckten die Eltern plötzlich, daß sie schwanger war. Das machte die Eltern sehr böse. Sie wollte nicht gestehen, wer der Mann war, aber nach langem Drängen nannte sie schließlich Hakuin.

In großem Ärger gingen die Eltern zum Meister. "So?" war alles, was er zu sagen hatte. Nachdem das Kind geboren war, brachte man es zu Hakuin. Er hatte seinen guten Ruf verloren, was ihm jedoch keine Sorgen machte, und er kümmerte sich in bester Weise um das Kind. Von seinen Nachbarn erhielt er Milch und alles andere, was das Kleine benötigte. Ein Jahr später konnte die junge Mutter es nicht länger aushaken. Sie erzählte ihren Eltern die Wahrheit daß der echte Vater ein junger Mann sei, der auf dem Fischmarkt arbeitete. Die Mutter und der Vater des Mädchens gingen wieder zu Hakuin und baten ihn um Verzeihung; sie entschuldigten sich des langen und breiten und wollten das Kind wieder mitnehmen. Hakuin war einverstanden. Während er das Kind übergab, war alles, was er sagte: "So?"

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Eltern Erleuchtung Geburt Geschichte Gewissen Hingabe Meister Zen
zitat Die Nonne Chiyono studierte jahrelang, aber konnte keine Erleuchtung finden. Eines Abends trug sie einen alten Eimer voll mit Wasser. Während sie ging, beobachtete sie den Vollmond, der sich im Wasser des Eimers spiegelte. Plötzlich rissen die Bambusstreifen, die den Eimer zusammenhielten, und das Gefäß brach auseinander. Das Wasser schoss heraus, das Spiegelbild des Vollmonds verschwand - und Chiyono wurde erleuchtet.

Sie schrieb folgendes Gedicht:
Auf diese und auf jene Art
wollte ich den Eimer zusammenhalten,
hoffend, der schwache Bambus
werde nicht reißen.
Plötzlich fiel der Boden heraus.
Kein Wasser mehr -
kein Mond mehr im Wasser.
Leere in meiner Hand.

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Erleuchtung Geschichte Leere Mond Wasser Zen
zitat Ein alter Zen-Meister, bei dem nur noch ein Mönch lebte, züchtete Pferde. Eines Tages lief sein wertvollster Hengst davon. Die Nachbarn kamen, um ihr Bedauern auszudrücken, doch der Zen-Meister sagte nur: "Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist ?" Am nächsten Tag kam der Hengst, begleitet von einigen Wildpferden zurück, und die Nachbarn kamen wieder, um zu dem Glücksfall zu gratulieren, doch der Zen-Meister sagte nur: "Woher wisst ihr, dass dies ein Glücksfall ist ?" Am nächsten Tag wurde der Mönch beim Versuch, eines der Tiere zuzureiten, abgeworfen und brach sich ein Bein. Wieder kamen die Nachbarn, um ihr Mitleid zu bekunden, doch der Zen-Meister sagte nur: "Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist ?" Kurz darauf kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen, doch da der Mönch verletzt war, wurde er nicht als Soldat einberufen. Doch wer weiß schon, ob es ...

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Geschichte Meister Schicksal Sichtweise Unglück Zen
zitat Ein bereits älterer Mönch kam zu einem Zen-Meister und sagte:

"Ich habe in meinem Leben eine Vielzahl von spirituellen Lehrern aufgesucht und nach und nach immer mehr Vergnügungen aufgegeben, um meine Begierden zu bekämpfen. Ich habe lange Zeit gefastet, jahrelang mich dem Zölibat unterworfen und mich regelmäßig kasteit. Ich habe alles getan, was von mir verlangt wurde, und ich habe wahrhaft gelitten, doch die Erleuchtung wurde mir nicht zuteil. Ich habe alles aufgegeben, jede Gier, jede Freude, jedes Streben fallengelassen. Was soll ich jetzt noch tun?"

Der Meister erwiderte: "Gib das Leiden auf!"

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Aufgabe Begierden Erleuchtung Freude Geschichte Lehrer Leiden Meister Zen
zitat Ein buddhistischer Mönch und ein kleines Mädchen gingen im Wald spazieren. Sie blieben vor einem Baum stehen und das Mädchen fragte: "Lieber Mönch, sage mir, welche Farbe hat dieser Baum!"
Und der Mönch antwortete: "Er hat die Farbe, die Du siehst."

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Baum Betrachtung Farben Geschichte Mädchen Sehen Wald Zen
zitat Ein eifriger Schüler des Buddhismus bestand sein Studium und durfte sich fortan Geshe nennen. Gewissenhaft hatte er die Schriften, ihre richtige Lesart und die exakte Aussprache aller Mantren gelernt. Er zog in die Welt, um zu lehren.

Unterwegs kam er an ein Seeufer, wo seit vielen Jahren ein betagter Mönch wohnte. Er führte ein Leben der Meditation. Der junge Geshe hörte, wie er sein Mantra sang und stellte dabei fest, dass der Alte es fehlerhaft intonierte. Er setzte sich zu dem Mönch und wartete, bis dieser ihn bemerkte und freundlich begrüßte. Anschließend erklärte er ihm behutsam, wie das Mantra richtig auszusprechen sei. Der Mönch bedankte sich für die Lektion.

"Welch eine Freude, dass mir nach langen Jahren des Übens ein Lehrer zur Hilfe geschickt wurde."

Zufrieden wanderte der junge Geshe weiter. Als er am anderen Ufer des Sees eine Rast einlegte, sah er, wie der alte Mönch eilig übers Wasser auf ihn zugelaufen kam. Gleich darauf hörte er ihn rufen: "Verzeiht mir, werter Geshe, ich bin schon alt und vergesslich. Erklärt mir doch noch einmal, wie man das Mantra richtig ausspricht."

Buddhistische Anekdote

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Andre Schneider